Archive for the ‘Environment’ Category

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Natur nicht weit..

November 30, 2012

Nicht weit von meinem Arbeitsplatz, inmitten von Autobahn, Strasse, Sportplatz und Flugplatz wird der Natur offenbar noch freier Lauf gelassen. Die Spuren an diesem Baum scheinen noch ziemlich frisch zu sein. Etwas Vorsicht beim Passieren dieser Stelle ist wohl in der nächsten Zeit ratsam. Vom Baumeister war weit und breit nichts zu sehen. Wahrscheinlich wird er sich eher nachts aus seinem Versteck wagen.

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Schweizer AKW’s werden abgeschaltet…

April 3, 2011

Die heutige Abstimmung ist noch nicht fertig ausgezählt. Vermutlich werden die Grünen in Zürich genauso Stimmen gewinnen wie sie es schon in Basel getan haben. Die Ereignisse in Japan haben ganz offensichtlich die Diskussion um die AKW’s genau auf die Wahlen hin angeheizt. Ob sich das im Herbst dann immer noch auswirken, oder ob die Katastrophe von Japan schon wieder teilweise in Vergessenheit geraten sein wird, bleibt abzuwarten.

Die heutige Schlagzeile der Sonntagszeitung:

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muss den AKW Gegnern jedoch sehr Mut machen. Wenn Deutschland das Abschalten der Schweizer AKW’s fordert, kann es eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, bis die Verantwortlichen in der Schweiz dem Druck nachgeben und der Forderung nachkommen. Genügend andere Situationen in der Vergangenheit sind so ausgegangen und lassen mich nicht daran zweifeln, dass es in der AKW-Frage nicht anders sein wird.

Schlimm finde ich persönlich das im Falle der AKW’s nicht. Ich hoffe aber, dass die Schweizer Politiker dann wenigstens nicht kampflos beigeben und im Gegenzug unsere Forderungen klarmachen und in die Verhandlungen einbringen. Sie könnten ja z.B. verlangen, dass auch in unserem nahen Ausland, z.B. in Fessenheim die Schrottmeiler ausser Betrieb genommen werden.

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Bäume statt Bürger

März 21, 2011

Es lohnt sich mit offenen Augen durchs Leben zu gehen. Wie oft bin ich wohl am Baum auf dem Bild achtlos vorbeigelaufen, ohne den aufgesprayten Spruch zu beachten. Vielleicht war er ja relativ neu, als ich ihn das erste mal erblickt habe. Wahrscheinlicher ist aber, dass er schon recht den Baum ziert (verunstaltet?) und ich einfach nicht drauf geachtet habe.

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Dann aber, als ich ihn gesehen habe, hat er mich zum Nachdenken veranlasst. Sicher gibt es in der Stadt Zürich wie auch anderswo zunehmend weniger Bäume und dafür mehr Bürger. Hat also ein Bürger diesen Spruch gesprayt? Oder war es etwa ein Baum, der sich für seine Art stark gemacht hat? Ich tippe eher auf einen Bürger. Welcher Baum würde schon seinesgleichen oder gar sich selber mit naturfremder Farbe besprayen. Es war wohl doch eher ein Mensch. Menschen neigen oft dazu, erst zu handeln und erst dann zu denken, oder nur zu handeln und überhaupt nicht zu denken.

Bäume statt Bürger, würde ja heissen, dass man Bürger durch Bäume ersetzen müsste. Welche Bürger würde man dann ersetzen? Hat der sprayende Bürger etwa daran gedacht, selber durch einen Baum ersetzt zu werden? Dachte er es wird wohl schon einen anderen Bürger treffen? Hat er doch nicht so weit gedacht?

Dem Zeichen nach zu urteilen, könnte der Spruch noch aus der Zeit der Jugendkrawalle der 80er Jahre und dem Autonomen Jugendhaus stammen. Falls dem so ist, dürfte auch der Sprayer von damals schon älter geworden sein. Würde er sich noch an seine Aktion von damals erinnern? Würde er noch genauso denken oder inzwischen völlig gleichgültig geworden sein?

Wie auch immer, ich hoffe, dass der Baum auf dem Bild nicht ersetzt wird und noch lange mit seinesgleichen einen der wenigen grünen Flecken in der grossen Stadt zieren wird.

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Umstieg auf erneuerbare Energien

März 16, 2011

Leider führt uns die Katastrophe in Japan auf sehr drastische Weise und mit äusserst tragischen Konsequenzen in erster Linie für die Japaner, schlussendlich aber für die ganze Welt vor Augen, dass wir diesen Weg der Energiegewinnung nicht weiter verfolgen sollten.

Bessere Alternativen müssen zwar erst gefunden und entwickelt werden. Was hindert uns aber daran sofort und mit aller Kraft daran zu gehen, statt weiter zu diskutieren und zu spekulieren.

Viele Lösungsansätze sind bereits da und jede Technik kann nur reifen wenn sie eingesetzt wird und die Erfahrungen aus der Praxis helfen, sie zu verbessern.

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Die Diskussionen über die Atomenergie werden uns wohl in der nächsten Zeit noch intensiv beschäftigen. Die Verantwortlichen und die Politiker werden sich gut überlegen müssen, wie sie grade vor dem bevorstehenden Wahlkampf argumentieren sollen. Schneller als ihnen lieb sein kann, könnten sie sonst aus der Diskussion ausgeschlossen werden.

Hoffen wir, dass die traurigen Ereignisse in Japan endlich ein Umdenken bewirken und die Entwicklung erneuerbarer und für die Umwelt schonendere Energieformen endlich in Gange kommt.

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Unterwegs…

Februar 28, 2010

Ich habe heute bei stürmischem, aber teils auch sonnigem Wetter meinen zweiten und letzten Lauf in diesem Februar absolviert. Nicht dass ich bereits keine Lust mehr hätte, aber morgen ist ja bereits ein neuer Monat. Die heutigen 20 km zählen aber noch zur kommenden Woche. Das Trainingscenter von Garmin beginnt die Woche offensichtlich mit Sonntag, was für die USA wohl Standard ist. In der klassischen Literatur würde man ein Wetter wie das heutige wohl eher als romantisch bezeichnen. Wie von den Wetterpropheten angekündigt, hat es ziemlich gestürmt. Der Himmel war teilweise bewölkt, teilweise hat wie bereits erwähnt die Sonne die Landschaft in goldenes Licht getaucht.

Ich habe mir unterwegs gedacht, das passt zum Artikel den ich beim Frühstück in der Sonntagszeitung gelesen habe. Es ging darum ob die Natur eine heilende Wirkung auf den Menschen hat, oder ob dieser gar krank werde, wenn die Natur fehlt. Ich habe wohl heute eine psychotherapeutische Sitzung in der Natur erlebt, zwar ohne Therapeuten, dafür kostenlos. Für mich ist eh klar, dass Ohne Natur etwas fehlen würde. Sicher, es gibt für Läufer auch Herausforderungen ohne Natur. Man kann Treppenhäuser vorwärts und rückwärts hochlaufen. Die schönsten Läufe sind aber sicher ohne die Natur nicht denkbar. Läufer brauchen die Natur und die Natur braucht Läufer die sich Gedanken darüber machen wie sie die Natur schützen und erhalten können. Ganz nebenbei erwähnt. Regelmässige Läufe haben auf Körper und Psyche eine positive Wirkung.

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Abfallkalender 2010

Januar 5, 2010

Heute wollte ich mal wieder etwas Ordnung auf meinem Schreibtisch schaffen und schauen was ich verräumen und was entsorgen könnte. Grade war ich dabei den Abfallkalender unserer Stadt für 2010 in die Kiste mit dem Altpapier zu legen. Nicht dass ich die Angaben darin nicht bräuchte. Aber wenn nötig sehe ich im Internet nach wo diese informationen ja ebenfalls verfügbar sind.

Ich halte also den Abfallkalender in der Hand. Darauf platziert ist neben dem Wappen der Stadt auch das Signet Energiestadt. Dickes Papier denke ich. Aber es ist nicht ein Papier. Es ist ein 16-seitiges Heft A4.

An der Pinwand über dem Schreibtisch hängt noch ein Abfallkalender von Anno 2007, ohne Energiestadt Signet. Damals hat noch ein Blatt A3, doppelseitig bedruckt gereicht. Immerhin ist es jeweils Recycling Papier wie ich annehme. Vermutlich entsorgt unsere Stadt mittlerweile so viel Altstoffe, dass sie nicht mehr weiss wohin damit.

Was wohl mit all dem Abfall geschieht, der sich nicht zu einem Abfallkalender umfunktionieren lässt?

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