Archive for the ‘Windows’ Category

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Festplattenbelegungsübersicht mit WinDirStat

September 28, 2010

WinDirStat

Wenn die Festplatte des PC’s wieder mal einen hohen Füllungsgrad erreicht, hilft ein Tool wie WinDirStat, den Überblick zu behalten. Welche Ordner und Unterordner enthalten die meisten Dateien. Wo lohnt sich ein löschen oder archivieren am meisten.

Das WinDirStat Programm ist kostenlose Software, publiziert unter der GNU General Public License und kann unter http://windirstat.info Heruntergeladen werden.

Das obige Bild zeigt die Darstellung des Festplatteninhalts sortiert nach der Grösse der Ordner. Die Ordner können expandiert werden um wiederum eine sortierte Liste der Unterordner zu erhalten. Ausserdem hilft die Grafik schnell die grössten Dateien zu finden. Die Dateien können in der Liste oder der Grafik auch ausgewählt und sogar gelöscht werden. Hier ist eine angemessene Vorsicht sicher angebracht.

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The Complete Windows 7 Shortcuts

September 23, 2010

Book Cover

Heute startet wieder ein Kurs “Effektiver Umstieg auf Windows 7 und Windows Live” in der Klubschule Migros in Wetzikon. Da könnte das eBook von Nitin Agarwal wohl den einen oder anderen interessieren.

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Die Schweizer wollen den iPad?

September 14, 2010

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http://www.tagesanzeiger.ch/digital/computer/Die-Schweizer-wollen-den-iPad/story/12811115

Gemäss einer Notiz im Tagesanzeiger DIGITAL, welche ich im Twitter Feed von Max Woodtli gesehen habe, wollen die Schweizer angeblich den iPad.

Mal abgesehen davon, dass ich bezweifle dass alle in der Schweiz gekauften iPad’s wirklich von Schweizern gekauft wurden, bin ich sicher, dass nicht alle Schweizer den iPad wollen.

Ich kenne mindestens einen Schweizer, der den iPad nicht will. Zwar muss ich Apple zugestehen, dass sie es mal wieder schaffen ein Produkt salonfähig zu machen. Zwar haben sie es nicht erfunden, aber sie sind die ersten, denen es gelingt, relevante Stückzahlen unter die Leute zu bringen.

Auch die Bedienung ist durchaus so, dass man damit Bücher oder Zeitschriften komfortabel lesen kann.

Allerdings bin ich zuversichtlich, dass es Steve Ballmer’s Jungs schaffen werden, dass wir in Kürze auch Geräte mit Windows 7 als Basis zur Auswahl haben werden. Da ich auf PC’s mit Windows 7 Betriebssystem arbeite, wird so ein Teil dann auch besser mit meiner Arbeitsumgebung kompatibel sein.

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USB Memorystick korrekt abmelden

September 12, 2010

Es scheint immer wieder die Meinung aufzuleben, die USB Speicher, seien es nun Memory Sticks oder USB-Festplatten, müssten heutzutage nicht mehr abgemeldet werden, sondern könnten einfach rausgezogen, bzw. ausgesteckt werden.

Es kann aber durchaus sein, dass eine auf dem USB Medium gespeicherte Datei noch bearbeitet wird oder dass das Betriebssystem noch irgendwelche Aktivitäten auf dem externen USB-Speicher laufen hat. Den Speicher dann einfach rauszuziehen ist vergleichbar wie das absägen eines Astes auf dem man selber sitzt.

Ein Computer hat aber keine Möglichkeit, diesen Vorgang zu verhindern. Erstens kann der Computer die Gedanken des Anwenders nicht lesen, Gott sei dank würde ich sagen… obwohl… manchmal wäre es vielleicht auch ein Segen. Zweitens sind die Computer, anders als in einigen Science Fiction Filmen nicht in der Lage dem Anwender einen Stromstoss zu versetzen, noch bevor dieser Hand an den USB-Stick legen kann.

Hier jetzt zur Erinnerung oder für Benutzer, die mit der Thematik noch gar nie konfrontiert waren, das korrekte Prozedere zum Entfernen eines USB Memorysticks:

Klick mit der linken Maustaste auf das Symbol “Hardware sicher entfernen” im Infobereich der Taskleiste:

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Dann auf den entsprechenden Eintrag in der Liste klicken. Welcher Laufwerksbuchstabe dem zu entfernenden Laufwerk entspricht, muss ev. vorgängig im Explorer geklärt werden:

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Falls danach die Meldung erscheint, dass der Datenträger entfernt werden kann, darf der Stick abgezogen werden. Andernfalls auf keinen Fall, denn dann wird darauf noch zugegriffen und es besteht ein hohes Risiko, dass die Struktur der Daten zerstört wird. Falls ein Datenträger danach nicht mehr lesbar ist, kann der Hardwareschaden meist gut ersetzt werden, denn die Preise für normale Memorysticks sind schon ziemlich gefallen. Der Verlust der Daten kann aber extrem schmerzlich sein.

Das Vorgehen sollte auch für Chipkarten von Digitalkameras und ähnlichem angewendet werden. Zur Sicherheit immer erst schauen ob ein betreffendes Gerät in der Liste “Hardware sicher entfernen” enthalten ist.

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Windows Systemwiederherstellung, Chance…

September 10, 2010

In gewissen Situationen, z.B. nach der Installation eines Treibers, funktioniert Windows nicht mehr wie gewünscht. Wenn die Deinstallation nicht  funktioniert, kann versucht werden mit der Windows Systemherstellung den PC auf einen Zeitpunkt vor dem Auftreten des Problems zurück zu setzen.

Im Folgenden zeige ich das Vorgehen anhand von Windows Vista:

Zuerst muss die Systemwiederherstellung gestartet werden (Eingabe von “System” ins Suchfeld des Startmenüs und Auswählen des Befehls “Systemwiederherstellung”. Der Vorgang braucht Administrationsrechte, welche bestätigt werden müssen.

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Auf dem ersten Bildschirm wird die Systemwiederherstellung erklärt. Hier kann auch die Hilfe aufgerufen werden. Weiter mit Klick auf “Weiter”.

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Als nächstes erscheint eine Liste von Systemwiederherstellungspunkten mit Datum, Uhrzeit und Kommentar. Hier kann ein Wiederherstellungspunkt ausgewählt werden, der vor der Installation/Deinstallation des fehlerhaften Programmes, aber möglichst nicht zu weit zurück liegt. Weiter.

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Als nächstes können die Datenträger ausgewählt werden, die zurückgesetzt werden sollen. Der Systemdatenträger muss ausgewählt sein! Zurückgesetzt werden nur Systemdateien und keine Benutzerdokumente.

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Als nächstes muss der gewählte Systemwiederherstellungspunkt bestätigt werden. Weiter mit Klick auf “Fertig stellen”.

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Es folgt noch eine Warnung und letzte Frage, die mit Ja beantwortet werden kann um die Systemwiederherstellung durchzuführen. Hier ist die letzte Gelegenheit um den  Vorgang abzubrechen.

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Weiter Informationen sind in der Online Hilfe zu finden, z.B. wie ein manueller Systemwiederherstellungspunkt gesetzt werden kann. Sinnvollerweise macht man das vor grösseren Änderungen oder Installationen.

Viel Glück!

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Lernfestival gibt u.a. Auskunft über Windows 7 und Office 2010

September 9, 2010

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Von Freitag, 10. September 2010 17:00 Uhr bis Samstag, 11. September 2010 17:00 Uhr findet Schweiz weit das Lernfestival 2010 statt. Bei dieser Gelegenheit beteiligt sich auch mein sehr geschätzter Kollege Markus Wyss vom inform pcteam in Uster und gibt am Samstag um von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr kompetent Auskunft auf Fragen wie: Lohnt sich ein Umstieg auf Windows 7 und Office 2010? Oder, für wen lohnt sich der Umstieg? Was gibt es für neue Funktionalitäten und was ist zu beachten?

Da ich grade heute Abend mit der Kursleitung für einen Kurs “Effektiver Umstieg auf Office 2010” begonnen habe, ist mir die Antwort natürlich schon jetzt klar. Allerdings möchte ich dem Anlass nicht vorgreifen und empfehle den Besuch allen die sich den Umstieg überlegen, sowie auch denen die bereits umgestiegen sind, sich aber gerne noch über die neuen Möglichkeiten informieren möchten.

Es ist eine alte Weisheit, dass man neue Funktionalitäten nur nutzen kann, wenn man sie auch kennt. Am Samstag bietet sich dazu eine gute Gelegenheit!

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Zoomit – Unverzichtbares Tool für IT Unterricht mit Beamer

September 9, 2010

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Für Präsentationen oder IT Unterricht mit Beamer ist das Zoomit Utility von Mark Russinovich (Windows Sysinternals) schlichtweg unverzichtbar. In den letzten zwei Tagen habe ich am eigenen Leib erlebt, was es heisst als Teilnehmer auf eine Leinwand zu starren, wo vom Beamer viel zu kleine Schriften projiziert werden. Mit Zoomit kann der Bildschirminhalt mit einer Tastensequenz und der Maus beliebig gezoomt werden. Dann können mit der Maus Objekte wie Rechtecke und Pfeile gezeichnet werden, um auf die wichtigen Details hinzuweisen. Falls notwendig kann der momentane Bildschirm zwecks späterer Verwendung auch gespeichert oder auf die Zwischenablage kopiert werden.

Dieses geniale Hilfsprogramm, welches immer wieder weiterentwickelt wurde, kann zudem überall wo ein Internet Zugang besteht problemlos gefunden und geladen werden. Mit dem Stichwort “zoomit” lässt sich die Zoomit Website problemlos finden (http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb897434.aspx).

Das Programm kann dann heruntergeladen oder direkt von der Webseite her ausgeführt werden. Eines von vielen genialen Hilfsprogrammen aus der Windows Sysinternals Schmiede. Ich kann nur allen Vortragenden und Kursleitenden empfehlen, es auszuprobieren.

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Windows Small Business Server 2008, Conf., Test bestanden

September 8, 2010

ExamPassed

Heute war also der zweite Kurstag, von dem der Morgen und der Beginn des Nachmittags noch dem Stoff und der Vorbereitung auf die Prüfung gewidmet waren. Mit der Planung der Prüfungen kam etwas Hektik auf, weil wenige Prüfplätze zur Verfügung standen, für die Dauer einer Prüfung relativ viel Zeit eingeplant wurde und zudem bei einigen Kandidaten die Registration Probleme bereitete. Zum Glück hatte ich gestern Abend bereits über das Internet meine Prüfungs-ID angefordert. Heute Morgen habe ich mich dann rechtzeitig für die Prüfung gemeldet.

Am Nachmittag konnte ich dann auch meine Erste Microsoft Prüfung ablegen. Die Software am Prüfungsplatz hat funktioniert und es stand mehr als genug Zeit für die 40 Fragen zur Verfügung.Kurz, es hat geklappt und ich hab meine erste Prüfung gleich im ersten Anlauf bestanden.

Jetzt kann ich mich in Ruhe darum kümmern was für Tests noch notwendig sind und was mir das ganze dann bringt. Sobald ich es weiss, werd ich hier wieder davon berichtgen.

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Schulbank drücken – Aufnahmefähigkeit testen

September 7, 2010

Nürnberger Trichter

Heute und Morgen besuche ich mal wieder selber einen Kurs. Es ist immer wieder interessant zwischendurch mal mal die Seite zu wechseln und selber die Schulbank zu drücken. Erstens um zu sehen, wie sich das in der Rolle des Lernenden anfühlt zweitens um zu sehen wie andere das in der Rolle des Lehrenden machen.

Beim Kurs handelt es sich um ein Bootcamp für die Konfiguration von Windows Small Business Server 2008. Ziel ist einerseits die Zertifizierungsprüfung 70-653 TS sowie andererseits natürlich die Kenntnisse über das Produkt zu erlangen um es in der Praxis einsetzen zu können.

Der Kursleiter hat als erstes gleich mal klar gemacht, was Bootcamp bedeutet. Es handle sich dabei um den Stoff eines 5-tägigen Kurses, den wir uns in anderthalb Tagen einverleiben sollen. In den Worten des Kursleiter ist dies Druckbetankung. Er hat bei der Gelegenheit auch gefragt, wem der Nürnberger Trichter ein Begriff sei.

Morgen Nachmittag nach dem eigentlichen Kurs, der auch noch die Behandlung einiger möglicher Prüfungsfragen, zumindest dem Typ nach beinhalten soll, folgt gleich die Prüfung für diejenigen die sich das schon zutrauen. Hier heisst es jetzt zu entscheiden, ob die Prüfung jetzt gemacht werden soll, solange der behandelte Stoff noch frisch ist, oder lieber später mit zusätzlicher Vorbereitung und dem Risiko, das meiste vom Kurs bereits wieder vergessen zu haben. Ich bin noch unschlüssig…

Interessant war heute aber auf alle Fälle auch, mal eine neue Schule kennenzulernen. Eine Schule zudem, die sich etwas unterscheidet von den Schulen die ich bisher kannte oder für die ich selber unterrichte.

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Langsamer Internetzugang mit Windows?

August 31, 2010

Gestern habe ich zum wiederholten Mail ein Problem angetroffen. Das Abrufen der Mails brauchte jeweils ca. 2-3 Sekunden pro Mail, eine gefühlte Ewigkeit. Klar sind manche Mails etwas grösser und benötigen mehr Zeit für den Download. Klar gibt es unterschiedlich schnelle Internet Zugänge. Beim normalen Download der neuen E-Mails fällt das normalerweise auch gar nicht so auf. Beim Empfang von mehreren hundert E-Mails, ist der Unterschied aber augenscheinlich.

Wann erhält man eigentlich hunderte oder gar tausende von E-Mails? Na entweder wenn wieder mal eine SPAM Welle den Posteingang überflutet, oder wenn man sich entschliesst, die gesammelten Mails von einem Mailserver herunterzuladen um sie zu archivieren oder einfach um auf dem lokalen PC schnelleren Zugriff auf die Inhalte zu haben. Schliesslich gibt es ja mittlerweile gute Suchmöglichkeiten, die in den aktuellen Programmen sogar schon eingebaut sind. Der letzte Fall traf übrigens gestern mal wieder für mich zu.

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Aber zurück zum Problem. Warum geht die Übertragung der E-Mails endlos lange? Das Problem habe ich bei Windows Vista zum ersten mal festgestellt und bei Windows 7 hat sich nichts geändert. Beim ersten Auftreten hab ich im Netz gesucht und die Lösung gefunden. Aber wo schreibt man sich solche Informationen auf um in Zukunft wieder Zugriff darauf zu haben und nicht jedes Mal neu im Netz suchen zu müssen? Zum Beispiel im eigenen Blog. Man weiss in Zukunft wo suchen, hat den Zugriff auf die Information überall wo man sie grade braucht und gibt auch anderen die Chance etwas zu finden und ein Problem zu lösen.

Die Ursache liegt im neuen, verbesserten IP-Stack von Windows Vista und neueren Versionen. Dieser ist natürlich auch Bestandteil von Windows Server ab Version 2008. Die IP-Stacks zweier Computer können die Windows Grösse des TCP Protokolls dynamisch aushandeln und damit die Geschwindigkeit der Übertragung massiv erhöhen. Leider funktioniert das nicht im Zusammenspiel zwischen Windows und den bestehenden Netzwerkkomponenten mit alten IP-Stacks, im Normalfall der Router, der den Zugang zum Internet bereit stellt.

Glücklicherweise gibt es eine Möglichkeit, die Einstellungen des IP-Stacks von Windows zu ändern:

Der Befehl netsh kann von einer Eingabeaufforderungszeile gestartet werden, am besten mit Administrationsrechten (Start, Eingabe von “Eingabeaufforderung” ins Suchfeld des Startmenüs, dann Ctrl+Shift+Eingabetaste oder Rechtsklick auf den Befehl Eingabeaufforderung und Klick auf “Als Administrator ausführen”).

Anzeigen der aktuellen Einstellungen:

netsh interface tcp show global

Deaktivieren der automatischen Abstimmung der Empfangsfenstergrösse:

netsh interface tcp set global autotuninglevel=disabled

Wieder zurücksetzen auf Standardeinstellung:

netsh interface tcp set global autotuninglevel=normal

Hier noch ein Link zur Supportseite von Microsoft, wo die Problematik ebenfalls behandelt wird. Vorsicht, es handelt sich um eine maschinell übersetzte Seite. Dabei wurden auch die Parameter des Befehls übersetzt. Mein PC hat allerdings die Einstellung autotuninglevel=deaktiviert nicht verstanden.

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