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Handycrash lässt Nerven blank liegen

August 5, 2010

HandyCrash

Gestern geschah etwas, was ich in dieser Art bisher noch nicht erlebt habe. Mein Handy war tot, reagierte nicht mehr, war nicht mehr zu gebrauchen.

Mein Handy begleitet mich fast überall hin, erinnert mich an Termine, lässt mich keine wichtigen Mails oder SMS verpassen, zeigt mir wo ich bin, wenn ich mich mal verlaufen habe oder wissen will welche Route mich zum nächsten Ziel führt. Ich kann Fotos machen, wenn ich unterwegs spontan ein lohnendes Motiv erspähe. Ich habe Zugriff auf das Internet und kann nebenbei sogar noch telefonieren oder selber angerufen werden. Wenn, ja wenn das Handy nicht den Dienst versagt und sich nicht mehr regt.

Das war gestern der Fall. Ein simples Ausschalten und neu Starten oder was auch schon notwendig war, das Entfernen und neu Einsetzen des Akkus, weil die Tasten keine Reaktion mehr bewirken, hatte gestern auch nichts mehr geholfen. Beim Start blieb das edle Teil jeweils einfach hängen oder zeigte eine Meldung auf dem Bildschirm, wonach ich das Gerät das letzte Mal nicht ordnungsgemäss ausgeschaltet hätte (wie auch, wenn nichts mehr geht). Ich weiss nicht wie genau ich es dann doch noch geschafft habe, mein Handy nochmal zu starten und danach den Befehl zur totalen Löschung des Speichers zu geben. Das hat dann eine Ewigkeit gedauert, aber es hat zu guter Letzt doch noch funktioniert. Danach war mein Handy wie neu, leer, ohne irgendwelchen nützlichen Daten, aber immerhin wieder funktionsfähig.

Wie gut, dass alle wichtigen Daten noch in Outlook gespeichert waren und ich das Handy nur neu synchronisieren musste. Alle Kontakte und Termine waren danach wieder vorhanden. Ein paar Einstellungen mussten noch erledigt werden, damit auch die Mails von Unterwegs wieder auf das Handy heruntergeladen werden können.

Gestern war wirklich ein merkwürdiger Tag. Siehe auch das Posting heute in der Schreibschaukel.

Hoffen wir, dass dieses Ereignis von Gestern sich nicht zu oft wiederholt und Gott sei Dank (oder Microsoft sei Dank?) gibt es Outlook.

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One comment

  1. Einerseits befürchte ich, wir werden solches in Zukunft öfters erleben.
    Andererseits stimmt es mich nachdenklich, wie abhängig wir von unseren ständigen Begleitern geworden sind. Machen sie uns das Leben wirklich so viel leichter? Oder nehmen sie uns auch ein Stück Freiheit?



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